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A. in Abgrenzung zur quantitativen Forschung in den Hintergrund gedrangt wurde, beginnt sich die Ansicht durchzusetzen, daB es ein weites Spektrum qualitativer Forschungsansatze gibt. Diese sind unterschiedlichen theoretischen Hintergriinden und methodischen Strategien, aber auch unterschiedlichen Formen der Erkenntnis und schlieBlich einem jeweils unterschiedlichen Verstandnis ihres Gegenstands verhaftet. N ach Bergold & Flick (1987: 5f) laBt sich das "Spektrum der Verweisungszusammenhange", in die Aussagen und Handlungen untersuchter Subjekte im Rahmen qualitativer Forschung eingeordnet werden, durch die Pole "Einordnung in Uwe Flick 29 Strukturen, die im Subjekt lokalisiert sind" (bspw.

A. sprachlicher) Geschehnisse. Dieser Vorteil der interpretativen Verfahren verliertjedoch dort seinen Reiz, wo es der Forschung genau um solche Sinnzuschreibungen geht - etwa Prozesse der subjektiven Geschehensverarbeitung und -bewertung. Wo es urn die Sicht des Subjekts (i. S. von Bergold & Flick 1987) geht, ist das Interview i. d. R. der direktere und angemessene Weg. Wo es um die Nachzeichnung interaktiver Ablaufe sozialen Geschehens geht, fUhrt etwa die Konversationsanalyse direkter zurn Ziel und erweist sich als angemessener.

Entsprechend der genannten Differenzierungen zwischen qualitativen Forschungsansatzen erscheint es sinnvoll, die dahinter stehende Perspektivenvielfalt nicht im Sinne einer Art 'Abgrenzungsrhethorik' aufzugreifen 2. Vielmehr sollte sie konstruktiv gewendet und fur die angemessenere Annaherung an den untersuchten Gegenstand genutzt werden. An dieser Stelle erhalt dann auch das Konzept der Triangulation seine spezielle Relevanz als "Versuch, verschiedene Datensorten aufeinander zu beziehen" (Hammersley & Atkinson 1983: 199).

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