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By Natascha Kampusch

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Mit meinem zehnten Geburtstag hatte ich den ersten und unselbständigsten Abschnitt meines Lebens hinter mich gebracht. Das magische Datum, das meine Selbständigkeit 41 auch amtlich verbriefen würde, rückte näher: Noch acht Jahre, dann würde ich ausziehen und mir einen Beruf suchen. Dann würde ich nicht länger von den Entscheidungen der Erwachsenen rund um mich herum abhängig sein, denen meine Bedürfnisse weniger wert waren als ihre kleinen Streitigkeiten und Eifersüchteleien. Acht Jahre noch, die ich nützen wollte, um mich auf ein selbstbestimmtes Leben vorzubereiten.

Das fröhliche Lachen der Kinder, die rund um mich über den Spielplatz tobten, klang dumpf in meinen Ohren. Ich wollte schreien, Tränen liefen mir über die Wangen. Aber ich brachte keinen Ton heraus. Erst als eine Schulkameradin zu mir kam, bat ich sie leise, die Lehrerin zu holen. Das Mädchen lief zu ihr hinüber. Die Lehrerin aber schickte es zurück und ließ mir ausrichten, dass ich schon selber kommen müsse, wenn ich etwas wolle. Ich versuchte, mich hochzurappeln, doch kaum bewegte ich mich, war der Schmerz in meinem Arm wieder da.

Aktenzeichen XY ungelöst, 27. März 1998 IC HATTE DEN TÄTER schon eine ganze Weile gehört, bevor er am nächsten Tag ins Verlies kam. Ich wusste damals nicht, wie gut der Eingang abgesichert war - aber ich konnte anhand der nur langsam näher kommenden Geräusche feststellen, dass er sehr lange brauchte, um mein Verlies zu öffnen. Ich stand in der Ecke, den Blick starr auf die Türe geheftet, als er den fünf Quadratmeter großen Raum betrat. Er kam mir jünger vor als am Tag der Entfuhrung: ein schmächtiger Mann mit weichen, jugendlichen Zügen, die braunen Haare ordentlich gescheitelt wie der Musterschüler eines Vorstadtgymnasiums.

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